Ostermärkte Salzburg Stadt

Osterbräuche und Ostermärkte in Österreich 2026
Ostertraditionen in Stadt und Land

Ostern verbindet in Österreich lebendige Osterbräuche mit stimmungsvollen Ostermärkten und regionale Osterspezialitäten – zwischen Frühling, Handwerk und Genuss.

Viele sagen, Ostern sei die schönste Zeit des Jahres – sicher ist es die farbenfrohste. Osterbräuche prägen diese Wochen mit Farben, Formen und Handgriffen, die seit Generationen weitergegeben werden: bunt bemalte Eier, erste Frühlingsblumen und liebevoll gebundene Palmbuschen, die am Palmsonntag geweiht werden. Das gemeinsame Basteln und Schmücken schafft Momente voller Lebensfreude, die Generationen zusammenbringen.

Am Ostersonntag beginnt die Suche nach versteckten Eiern, Schokolade und kleinen Geschenken. Kinder machen sich auf Eiersuche, während am Tisch regionale Osterspezialitäten, wie Osterlamm oder Reindling, warten.

In der Vorfreude auf Ostern füllen sich die Marktplätze mit Leben. Ob kunstvoll bemalte Eier, geschmückte Palmkätzchensträuße oder handgeschnitzte Figuren – die Ostermärkte zeigen die Vielfalt österreichischer Handwerkskunst.

Die Osterzeit in Österreich verbindet Tradition und Frühlingserwachen auf lebendige Weise. Kunstvolles Handwerk, regionale Osterspezialitäten und gelebtes Brauchtum machen Ostern zu einem Fest für alle Sinne.

Hinweis:

Unsere Auflistung bietet einen Überblick der Ostermärkte pro Bundesland, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir bemühen uns die Daten laufend zu ergänzen und aktualisieren. Da es auch kurzfristig zu Terminänderungen kommen kann, seht euch bitte zusätzlich die Webseite der jeweiligen Region an bzw. kontaktiert den lokalen Tourismusverband direkt. 

Ostermärkte in Österreich: Termine und Regionen
Ostermärkte prägen die Zeit rund um Ostern in Stadt und Land. Regionale Osterbräuche, Ostertraditionen und typische Osterspezialitäten spiegeln die kulturelle Vielfalt Österreichs wider.

Ostermärkte

Burgenland

Kärnten

Ostermärkte

Ostermärkte

Ostermärkte

Tirol

Vorarlberg

Wien

Osterbräuche quer durch Österreich

In vielen Regionen gehört Ostern festen Ritualen. Palmesel-Prozessionen, Osterfeuer, fliegende Glocken und gefärbte Eier machen Osterbräuche spürbar – zwischen gelebter Tradition, Gemeinschaft und Frühlingsbeginn.

Palmesel

Wer zu Ostern ins SalzburgerLand reist, findet viele ursprüngliche Bräuche vor, wie etwa die Palmesel-Prozessionen in Puch bei Salzburg. Um den Einzug von Jesus in Jerusalem nachzustellen, ist es Brauch, hölzerne Palmesel mit einer darauf sitzenden Christusfigur mitzuführen. Der Pucher Palmesel stammt aus dem 17. Jahrhundert. Jedes Jahr am Palmsonntag tragen vier Burschen vom örtlichen Trachtenverein den gut 100 Kilo schweren Esel mit Zaumzeug aus Kaurimuscheln und die Christusfigur mit einem Palmzweig durch den Ort.

Osterfeuer

Eine ebenso alte Tradition sind Osterfeuer: Sie erhellen den nächtlichen Himmel noch in Teilen Salzburgs, der Steiermark und in Kärnten. Über mehrere Wochen hinweg, werden die oft bis zu zehn Meter hohen, kunstvoll gezimmerten Holztürme gebaut. In der Nacht auf Ostersonntag werden die Türme dann abgebrannt. Dies ist – wie auch viele andere Osterbräuche – kein christlicher, sondern heidnischer Brauch. Heute jedoch interpretiert man das Osterfeuer als Freudensymbol für die Auferstehung Jesu.

Fliegende Glocken

In der Karwoche stehen die Glocken still. Sie fliegen am Gründonnerstag der Legende nach, nach Rom und läuten erst wieder am Ostersonntag. Die Aufgabe der Glocken übernehmen für diese Zeit die „Ratscherbuam“. Ratschen sind aus Holz gebastelte Instrumente, die durch Drehen einen lauten und knatternden Ton erzeugen. Mit Trommelratschen ziehen die Kinder durch den Ort, sagen Sprüche auf und singen Lieder, begleitet durch das Knattern ihrer Ratschen.

Gefärbte Eier

Ostereierfärben ist in Österreich überall Brauch und hat seinen Ursprung im 12. oder 13. Jahrhundert. Im Lungau allerdings, pflegen die Bewohner:innen eine besondere Variante des Eierschmückens: Auf dem Ostertisch und im Osterkörbchen findet man die sogenannten „Grawirlacheier“. Um sie anzufertigen, wird ein gekochtes Ei auf ein mit „Grawirlach“ (Kerbelkraut), „Kasbleamen“ (Krokus) und Zwiebelschalen belegtes Leinentuch gelegt, umwickelt, an beiden Enden zusammengebunden und für einige Minuten in die Eierfarbe gelegt. Auf diese Weise entstehen auf den Eiern zarte, einzigartige Muster.

Ostertraditionen in ganz Österreich

Die Osterzeit ist in Österreich reich an symbolischen Gesten. Von kunstvoll verzierten Eiern über liturgische Feiern bis hin zu liebevoll gestalteten Ostergräbern zeigen Osterbräuche, wie Traditionen bis heute weitergetragen werden.

Das isst und trinkt Österreich zu Ostern

Die Osterzeit bringt besondere Genussmomente: Traditionelle Osterspezialitäten verbinden süße und herzhafte Aromen mit familiären Ritualen – gebacken, gereift und mit Liebe zubereitet.

Events zur Osterzeit erleben

Osterfestivals und Osterfestspiele verbinden Musik, Kultur und besondere Orte. Rund um Ostern entstehen Programme, die Tradition aufnehmen und zeitgenössisch weiterdenken.

Klimaschutz-Info

Ostern nachhaltig feiern

Die Pflege von Osterbräuchen und Ostertraditionen ist in Österreich seit jeher eng mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen verbunden. Besonders im traditionellen österreichischen Handwerk zeigt sich dieses Verständnis: Materialien werden sorgfältig ausgewählt, Techniken über Generationen weitergegeben und Produkte auf Langlebigkeit ausgelegt. Viele Osterbräuche sind dabei unmittelbar mit handwerklichen Tätigkeiten verbunden – vom Gestalten und Verzieren bis zum bewussten Fertigen für den jährlichen Gebrauch. Mit der Aufnahme des Ratschens in der Karwoche in das Immaterielle Kulturerbe der UNESCO im Jahr 2015 wird sichtbar, wie lebendig und gegenwärtig diese Traditionen bis heute sind.

Auch das Schenken zu Ostern folgt diesem Gedanken. Regionale Geschenkideen und Mitbringsel als Souvenirs aus Österreich setzen auf Qualität, Herkunft und handwerkliche Verarbeitung.

Kulinarische Rituale zur Osterzeit folgen demselben Prinzip. Saisonale Zutaten und regionale Spezialitäten stehen für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und machen Ostern zu einem Fest, das Tradition und Genuss vereint.

Mit der Bahn zu Österreichs Ostermärkten
Komfortabel mit dem Zug angereist, geht es vor Ort dank kluger Mobilität weiter zum Hotel und zum Ausflugsziel. Entlastung von Anfang an für Mensch und Umwelt.

FAQs

Es gibt Feiertage, die merkt man sich leicht: Weihnachten ist immer am 24. Dezember, Neujahr immer am 1. Jänner. Mit Ostern allerdings ist das eine ganz andere Sache: Mal fällt das Ostereiersuchen in den März, mal liegt es im April. Und mit dem Osterdatum wandert auch eine ganze Reihe von anderen Feiertagen wie Himmelfahrt und Pfingsten munter hin und her. Aber warum eigentlich?

Der Grund dafür liegt rund 1.700 Jahre zurück: Auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 beschlossen die versammelten Bischöfe und Kirchenfunktionäre, Ostern fortan immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond zu feiern. Der Sonntag wurde deshalb gewählt, weil in den vier Evangelien des Neuen Testaments übereinstimmend von der Auferstehung am „ersten Tag der Woche“, also einem Sonntag, berichtet wird.

Das Verschenken von Ostereiern hat sowohl historische als auch symbolische Wurzeln.

Ursprünglich durften in der Fastenzeit keine Eier gegessen werden, daher wurden sich gekocht und somit haltbar gemacht. Sie wurden oft rot gefärbt, um sie von rohen Eiern unterscheiden zu können.

Zudem galten Eier im Mittelalter als Abgaben an Lehnsherren oder als Pachtzins.

Symbolisch stehen sie für Auferstehung, neues Leben und Fruchtbarkeit – ein Brauch, der ins 13. Jahrhundert zurückreicht.

In Österreich werde unterschiedliche Osterbräuche je nach Region unterschiedlich gefeiert.

Typisch ist das Ostereierpecken, bei dem zwei Personen ihre Eier aneinanderschlagen – das heile Ei gewinnt. Am Palmsonntag werden liebevoll dekorierte Palmbuschen geweiht. Um den Einzug von Jesus in Jerusalem nachzustellen, ist es Brauch, hölzerne Palmesel mit einer darauf sitzenden Christusfigur durch den Ort getragen. Von Gründonnerstag bis Karsamstag schweigen in vielen Kirchen die Glocken – laut Tradition „fliegen“ sie nach Rom. In dieser Zeit ersetzen Ratschenbuben und -mädchen das Glockenläuten mit hölzernen Ratschen.

In der Osternacht wird vielerorts ein Osterfeuer entzündet, das Licht und neues Leben symbolisiert. Am Ostersonntag suchen wir bunte Eier und kleine Geschenke, die der Osterhase versteckt. Auch kulinarisch wird gefeiert – mit Osterschinken, Osterpinze oder dem Kärntner Reindling.

Die Ostermärkte in Österreich finden traditionell im März und April statt – je nachdem wann der erste Frühlingsvollmond war.

Auch kulinarisch wird in Österreich mit besonderen Leckerbissen gefeiert – mit Osterschinken, Mostviertler „Godnküpfi“, Osterpinzen, dem Kärntner Reindling oder auch mit Lebkuchenherzen.

Besonders sehenswert sind Ostermärkte dort, wo Ostern in besonderer Umgebung gefeiert wird. In Wien entfalten Märkte am Hof, auf der Freyung oder vor dem Schloss Schönbrunn eine besondere Atmosphäre. Orte wie Schloss Hof, Burg Forchtenstein oder Schloss Rosenburg geben Ostermärkten einen historischen Rahmen. In Städten wie in Klagenfurt, Villach, Hall in Tirol, Kufstein oder Dornbirn zeigt sich die Vielfalt regionaler Ostermärkte.

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